Wiener Opernsängerinnen unterstutzen Autismus

Swakopmund (sk) – Am Ostersonntag, den 16. April, findet im Haus der Jugend um 19h00 Uhr ein Benefizkonzert zugunsten der Organisation Autismus Namibia und des Stepping Stone-Projektes statt. Letzteres ist ein Kindergarten, der inzwischen auch autistische Kleinkinder aufnimmt und liebevoll auf die Schule vorbereitet.
Die Küstenbewohner dürfen sich auf die zwei österreichischen Opernsängerinnen Frolieb Tomsitz-Stollwerck (Sopran) und Sabine Kogler (Mezzosopran) freuen. Begleitet werden die beiden Musikerinnen aus Wien von der Pianistin Ruzanna Manukyan, die ursprünglich aus Armenien stammt, inzwischen jedoch am College of the Arts in Windhoek Klavierunterrricht erteilt.
Auch wird der Mascato Jugendchor unserer Küste das Konzert bereichern.

 

 

Die in Wien geborene Sabine Kogler, seit 2007 sängerisch bei den Salzburger Fest-spielen tätig und Mitglied des Chores der Volksoper Wien sowie der Staatsoper Wien, spielt zudem Blockflöte, Klavier und Harfe. Sie hat sich außerdem auf Kinderchor und Stimmbildung spezialisiert. Seit 2016 ist sie ferner diplomierte Shiatsutherapeutin.
Fotos: Privat!

 

 

 

Das Publikum darf sich auf Duette freuen, wie etwa Mörikes “Wir Schwestern zwei”, komponiert von Brahms; Eichendorffs “Gruß”, von Fallerslebens “Maiglöckchen und Blümelein”, Klingemanns “Herbstlied”, Heines “Ich wollt, meine Lieb ergösse sich” und von Fallerslebens “Abschied der Zugvögel”, alles komponiert von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumanns “Wenn ich ein Vöglein wär”.
Nach der Pause werden zu hören sein: Rossinis “La Regata veneziana”; Rudolf Sieczyńskis “Wien, Wien, nur du allein” sowie von Robert Stolz “Frühling in Wien”, “Singend, klingend”, “Im Prater blühn wieder die Bäume” und “Zwei Herzen im Dreivierteltakt”.

 

 

 

Frolieb Tomsits-Stollwerck hat Gesang, Geige und Bratsche studiert und ist seit 2009 Mitarbeiterin des Kinderchores der Wiener Volksoper. Sie singt und spielt ihre Bratsche in mehreren Ensembles. Auf ihrer Website steht folgendes Zitat: ,,In jedem beseelten musikalischen Augenblick wird in der Sprache, die alle Völker der Erde verbindet, ein Moment des Friedens geschaffen.”

 

 

 

 

Abschließend werden Ausschnitte aus Bizets Oper “”Carmen”, Lehárs Operette „Giuditta”” und Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen” dargeboten.
Der Eintritt ist frei. Dafür wird um eine Spende für die Organisation Autismus in Namibia gebeten.
Die Sängerinnen werden übrigens auch den Gottesdienst am Ostersonntag mitgestalten.
Ein Dank geht hier an Gaby Tirronen, die den Besuch aus Wien für die Autismus-Organisation in die Wege geleitet und keine Mühe dabei gescheut hat.

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