Kleine Bäumchen

Ein Bonsai lebt und kann je nach Sorte bei normaler Pflege weit über 100 Jahre alt werden. Wichtig ist eben die Pflege, und die beginnt mit folgenden Überlegungen:
1. Wollen Sie Ihren Bonsai im Zimmer oder lieber im Freien aufstellen und pflegen?
2. Haben Sie im Zimmer einen Platz mit genügend Licht und doch nicht vor dem Nordfenster an der prallen Sonne?
3. Können Sie den Bonsai mit genügend Luftfeuchtigkeit versorgen?
4. Wenn Sie lieber einen Baum im Freien haben möchten, ist es dann möglich, diesen im Hochsommer etwas zu schattieren?
5. Gibt es einen Überwinterungsplatz wie eine helle Scheune, Garage, Wintergarten oder Ähnliches.?
Für den “Anfänger” wäre ein pflegeleichter Bonsai zu empfehlen, wie zum Beispiel eine Feigen-, Ulmen-, Dickblatt- oder Ligusterart.

 

 

 

Dieses Bonsai-Bäumchen der Gattung Ficus kam von der namib times in unser Haus geflattert, pardon,resolut gestapft!
Foto: Susann Kinghorn

 

 

 

 

 

Neben der Einengung des Wurzelraums in kleinen, flachen Gefäßen ist das fachmännische Schneiden der Äste, Triebe und Wurzeln die wirkungsvollste Maßnahme, den Bonsai niedrig und dennoch lebenskräftig zu halten.
Vor dem Umtopfen sollte die Grünmasse zurückgeschnitten werden. Hiermit erreicht man, dass die durch den Wurzelschnitt reduzierte Wurzelmenge die verringerte Krone ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgen kann.
Nun, der erster Bon-Sai“ (Japanisch für „Baum in der Schale“) steht bei mir im Haus. Sollte es jemanden an der Küste geben, der sich mit der Pflege dieses Miniatur-Gewächses auskennt, bitte melden! Würde mich über ein paar Tipps sehr freuen.

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