Entzückende Arche-Noah-Aufführung des Bienenkorb-Kindergartens

Swakopmund (sk) – Wenn Sie denken, dass es schwierig ist, Vögel zu fotografieren, dann sollten Sie es erstmal mit einem Sack Kleinkinder bzw. Flöhe probieren, liebe Leser.

Sangen unter dem bunten Regenbogen aus Luftballons (von links): Noahs Frau Ember Potgieter (6); Noahs Töchter Halo Cyriax (5), Milah Reid (6) und Lena Putzler (7); Noahs Schwiegertöchter Isabel Lange (6), Mia Piepmeyer (6) und Gia Jonas (6).

Fotos: Susann Kinghorn

 

Das jedenfalls war meine Erfahrung bei der Aufführung des Bienenkorb-Kindergartens in der Stadtmission. Die Kinder auf und unter den Bühnenbretter zeigten eine derartige Aufregung, Freude und Energie, dass die Kameralinse automatisch zu vibrieren begann.

 

 

Sprach mit klarer, fester Stimme und überzeugte als kleiner Schauspieler mit großem Talent: der sechsjährige Benjamin de Wet in der Hauptrolle des Noah.

 

 

 

 

 

Als ich aus dem Sammelsurium an Bildern dann einige heraussuchte, die nicht verwackelt waren, und sie der Leiterin des Kindergartens, Imme Rapmund, zuschickte, meinte sie: ,,Man schaut sich die Fotos an und hat einfach jedes Kind lieb, obwohl sie alle so unterschiedlich sind…”

Caleb Sissing (5 Jahre alt) war als Noahs Sohn Sem konzentriert und mit Ernst bei der Sache.

 

 

 

 

 

 

 

Genau dieser Satz beschreibt Imme Rapmund. Sie liebt “ihre” Kinder, und das spürt man durch und durch. Frau Rapmund lässt uns hinter die Kulissen schauen: “Wir sind immer wieder aufs Neue erstaunt, wie schnell die Kinder die Texte auswendig lernen. Die größte Vorarbeit ist immer das Erklären der Worte, denn viele Kinder kommen aus mehrsprachigen Familien.

Die Giraffe Liam Laws (6 Jahre alt) , die auch ein Solo vortrug, strahlte durchweg vor Freude.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da gibt es zum Beispiel den Patrick Lettenbauer, der sagen soll: “Sieh an, mein werter Nachbar Noah und seine Söhne, so eifrig bei der Arbeit!” Er sagte jedoch immer: “Sieh an, mein ALTER Nachbar Noah und seine SIEBEN Söhne…!”

 

 

Die dreijährige Kelly Zhang als Schmetterling.

 

 

 

 

 

Ich hatte echt Sorge, was aus den Söhnen noch so wird – dass Noah alt war, stimmte ja! Und statt : “Ich glaube, bei dem stimmt was nicht! ” wurde gesagt: “Ich glaube, bei dem stimmt doch alles!”- bezogen auf Noah!

 

 

 

Der 4jährige Gepard Max de Wet war sichtlich stolz auf das mächtige Mikrofon, das ihm in die Hand gedrückt wurde.

 

 

 

 

 

 

Und Frau Rapmund fährt fort: ,,Dann übte ich mit den Kindern den Text ein. Mark Jonck mußte sagen: “Monatelang bauen wir schon an der Arche. Warum muß die Arche so groß sein?”- Er immer wieder: “Tante Imme, weil alle Tiere da rein müssen!” und schüttelt den Kopf, weil er nicht verstehen kann, dass ich das nicht weiß.”

 

 

Das kleine Mäuschen Jena Laws (3 Jahre alt) war zum Anbeißen niedlich und genoss das ganze Spektakel um die Sintflut sehr.

 

 

 

 

 

Das Arche-Noah-Musical war geprägt von viel Gesang, Wärme und Liebe. Schön zu sehen, dass auch einige Eltern mitwirkten. Die Kinder in ihren phantasievollen Kostümen und mit ihrer ansteckenden Begeisterung waren natürlich die absolute Wucht in Tüten.

 

 

Das kleine Mäuschen Noah Zimmer (5 Jahre alt) als forscher Solist mit viel Selbstvertrauen.

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